Spanischer Flamenco Tanz


Weinanbau, spanische Weinbaugbiete,
Weinregionen und Besonderheiten

Hier haben wir alle Weinanbaugebiete der Klassifizierung Denominación de Origen in Spanien

zusammengestellt. Wenn Sie mehr über die Lage der Weinregionen und einzelne Unterzonen erfahren möchte, klicken Sie jeweils die Links an. Alles ist übersichtlich dargestellt, so dass auch Interessierte, welche der spanischen Sprache nicht so mächtig sind, viele Informationen nutzen können.

Sollten Sie mit einer deutschen Übersetzung des Textes besser zurecht kommen, versuchen Sie es mit dem Link spanische Weinanbaugebiete in Übersetzung und arbeiten sich anschließend auf der jeweiligen Seite in das gewünschte Weinbaugebiet vor. Die Übersetzung ist leider etwas unvollkommen, jedoch sind die wichtigen Informationen trotzdem gut verwertbar.

Wir beziehen uns bei der Zusammenstellung der Informationen auf eigene Untersuchungen während unserer Reisen durch Spanien, auf die Webseiten von www.apoloybaco.com, und dort speziell auf die Seiten Weine / Vinos welche uns nach eingehendem Studium, inzwischen über mehrere Jahre hinweg am aktuellsten erscheinen. Weinbaugebiete aus welchen wir Weine anbieten, sind auf unseren Seiten etwas genauer beschrieben.

Die Fakten der jeweils neuesten Ausgabe des in vielerlei Hinsicht vorzüglichen spanischen Weinführers, der Guía Peñín, sind für unsere Zusammenstellung ebenfalls von großer Bedeutung. Jose Peñín und seine Mitarbeiter sind wohl unbestritten mit die kompetentesten Fachleute in Europa, was das Wissen über den spanischen Weinbau und Weinbewertung im allgemeinen anbelangt. Natürlich kann man voraussetzen, dass dieser Weinführer bis heute an Aktualität und Authentizität unübertroffen ist.

Zu den herausragenden Eigenschaften spanischer Weine gehören außergewöhnliche Vielfalt und eine besondere Klasse. Verfechter und Liebhaber des individuellen Geschmacks werden mit spanischen Weinen im wahrsten Sinne des Wortes, auf ihre Kosten kommen. Der Bereich der Vinos de la Tierra und Vinos de Calidad bietet ein weitreichendes Feld, auf dem man in vielerlei Hinsicht, individuellen und einzigartigen Tendenzen beim eigenen Weingeschmack, in ausgiebigster Weise nachkommen kann.

Leider werden die Lobbyisten und Befürworter einer industriellen Großproduktion auch in Zukunft nichts unversucht lassen, mittels ihrer Vertreter in Gremien und Ausschüssen der Europäischen Gemeinschaft, die Weinproduktion europaweit hinsichtlich einheitlicher Qualitätsvorgaben langfristig noch weiter zu unterminieren. Diese Bestrebungen stehen nicht nur im krassen Gegensatz zu den ehrlichen Absichten "kleinerer" spanischer Weinbaubetriebe, Weinbauer, Bodegas und Konsumenten, sondern die weitere Ausdehnung von Monokulturen, hat in ihrer Konsequenz nachteilige Folgen für alle Lebensbereiche des Menschen.

Es bleibt zu hoffen, dass solchen lobbyistisch ausgeprägten Tendenzen seitens der EU-Verantwortlichen entschieden Einhalt geboten wird, um dem berechtigten Qualitätsanspruch des Endverbrauchers auch weiterhin gerecht zu werden, und der Vereinheitlichung bei Wein einen Riegel vorzuschieben. Die traditionsreichen Methoden heute praktizierter Weinwirtschaft, in richtiger Kombination mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen in Önologie und Agrartechnik, bieten nach wie vor die besten Möglichkeiten wirklich exzellente Weine herzustellen. Nur solche werden sich auf dem internationalen Weinmarkt auch langfristig behaupten können.

Natürlich hat die industrielle Produktion von Wein in der heutigen Zeit ebenfalls ihre Berechtigung. Wer jedoch z. B. glaubt, dass der bloße Zusatz von Eichenspänen oder Eichenholzpulver im Großtank, die selben Möglichkeiten einer abgerundeten Alterung von Wein bieten kann, wie der kontrollierte und manuell praktizierte Ausbau im normalen Barriquefass, der irrt gewaltig! Alleine schon den richtigen Tanningehalt einzustellen, ist mit größerer Problematik verbunden, als man zunächst glauben mag. Jedoch die Chemie bietet hierzu mannigfaltigste Möglichkeiten, deren Spätfolgen allerdings bereits in der jetzigen Generation der Weinbauer zu sehen sind.

Neben den Denominaciones, (hier erfolgt der Weinanbau und die Produktion streng nach dem spanischen Weingesetz, deshalb werden Weine aus solchen Anbaugebieten auch kurz DO-Weine genannt,) gibt es noch registrierte Weinbaugebiete mit anderen Qualitätsvorgaben, welche ebenfalls hervorragende Weine erzeugen. In diesen Regionen werden Weine nach der Klassifikation Vino de la Tierra (Landwein) bzw. Vino de Calidad (Qualitätswein) hergestellt. Sie stehen in der Klassifizierung etwas unter den DO-Weinen, machen jedoch qualitätsmäßig keine bzw. meist nur noch theoretische Unterschiede.

Viele dieser Weine sind in traditionsreichen spanischen Weinbaugebieten beheimatet, und sie stellen mit der Gruppierung der Qualitätswein mit geografischer Herkunftsangabe (Vino de calidad con indicación geográfica, V.C.I.G) die neue Vorstufe zu den DO-Weinen dar. Sie werden einschließlich der Denominación Cava und einiger, weniger Bodegas für Lageweine (Vinos de Pago) bei uns gesondert behandelt.

Eine geografische Sonderstellung nimmt die Denominacion Jumilla ein, da sie sowohl zu Castilla la Mancha, wie auch zur Region von Murcia gehört. Sie konnte sich in beiden Gebieten grenzüberschreitend etablieren. Wir haben sie in diesem Zusammenhang zwecks des besseren Verständnisses zwei Mal aufgeführt.

Mit Arlanza, Arribes, Tierra del Vino de Zamora und Tierra del Vino de Leon (leider haben wir hierzu noch keine prüfaren Daten) gibt es seit 2007 vier neue Denominaciones in der Region Castilla y Leon, so dass die Anzahl der Denominaciones d Origen, einschließlich der Denominación Brandy auf 68 angewachsen ist.

Auf den kanarischen Inseln ging in 2006 die Denominación EL MONTE LENTISCAL mit in der Denominación GRAN CANARIA auf, da man beide zusammen gefaßt hat. Wie es momentan um die Denominación La Gomera bestellt ist, müssen wir erst nachforschen.

Die Gruppe der Vino/s de Pago steht in der Bewertung der Qualität ihrer Weine noch über denen einer Denominación de Origen. Jedoch ist das jeweilige Zertifikat nur in Verbindung mit den einzigartigen Bodenbeschaffenheiten der betreffenden Parzelle/n (Weinberg/e), klimatischen Besonderheiten, Höhenlagen und angebauten Rebsorten etc. gültig. Es ist gewissermaßen als ein amtliches Zeugnis über die Einmaligkeit der betreffenden Region mit Bodega zu verstehen.

Ebenfalls schreibt die zuständige Kontrollbehörde Consejo Regulador vor, dass diese Bedingungen für 5 Jahre in ununterbrochener Folge Bestand gehabt haben müssen, bevor das Zertifikat überhaupt erteilt wird, und dass die Herstellung der Weine innerhalb der Grundstücksgrenze des betreffenden Erzeugers zu erfolgen hat. Da es sich bei den Vinos de Pago im Regelfall immer um ein örtlich begrenztes Weinanbaugebiet mit zugehöriger Weinkellerei handelt haben wir den entsprechenden Link hinzugefügt und andersfarbig unterlegt.

Unsere Liste der Denominaciones de Origen erhebt wie die Liste der anderen Weinanbaugebiete keinen Anspruch auf Aktualität allerneusten Datums, da sich die Gegebenheiten im spanischen Weinbau von Zeit zu Zeit ändern und gesicherte Informationen nach wie vor schwierig zu bekommen sind. Wir werden sie in halbjährlichen Abständen überarbeiten.