Chardonnay
Garnacha
Blanca
Macabeo
Viura
Moscatel
Parellada
Montónec
Picapoll
Xarel-Lo
Pansal
Cabernet
Sauvignon
Chardonnay
Garnacha
Blanca
Macabeo
Viura
Moscatel
Parellada
Montónec
Picapoll
Xarel-Lo
Pansal
Cabernet
Sauvignon
Cariñena
Samso
Garnacha
Peluda
(Garnataxa)
Garnacha
Tinta
(Garnataxa)
Mazuela
Merlot
Monastrell
Syrah
Shiraz
Ull de Llebre
Tempranillo
Diese noch junge Denominación, - das offizielle Zertifikat wurde 2005 erteilt, - scheint sich mehr und mehr zu einer Art Geheimtipp zu entwickeln. Indikationen einer zukünftigen Entwicklung deuten auf kräftig steigende Tendenzen hin. Das vielerseits umstrittene Priorat, wird sich zukünftig auf zunehmende Konkurrenz in unmittelbarer Nachbarschaft einstellen müssen. 16 Gemeinden umfasst dieses Anbaugebiet und erstreckt sich über die Orte Falset, Cornudella de Montsant, Margalef, La Figuera, El Masroig, Capcanes und Marca, wobei sich diese Region mit Tarragona und Priorat in Teilen noch überschneidet. Einige namhafte Bodegas betreiben hier besondere Projekte, was Weinausbau bzw. die Kultivierung spezieller Rebsorten anbelangt.
Gute 1.900 Hektar werden insgesamt für Weinbau bewirtschaftet, wobei bis zu 70% der gesamten Produktion exportiert wird, was alleine schon für die Qualität der Weine spricht. Die Rebflächen in Höhenlagen zwischen 200 und 700 Metern über dem Meeresspiegel, weisen im Wesentlichen 3 unterschiedliche Bodenmerkmale auf. Während man in den Randbezirken oft kalkhaltige Böden mit Kieselgestein vorfindet, zeigen die Böden um Falset herum meistens eine grantartige Struktur. Nähert man sich wiederum dem Anbaugebiet des Priorat, findet man vermehrt Böden vulkanischen Ursprungs mit Schiefergestein.
Trotz seiner Lage in der mediterran geprägten Klimazone, schirmen die umliegenden Berge das Anbaugebiet so weit ab, dass stabile Bedingungen eines Kontinentalklimas hauptsächlich vorherrschend sind. Da jedoch auch feuchte Winde vom Mittelmeer in diese Region hineinwehen, pendelt sich der durchschnittliche Jahresniederschlag im Bereich zwischen 500 und 600 mm ein. Dadurch wird ein sommerliches Wasserdefizit im Regelfall immer sehr gut ausgeglichen, wobei der geringere Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht ebenfalls seine positive Auswirkungen auf den natürlichen Prozess der Traubenreife zeigt.
Der interessierte Verbraucher sollte eventuell noch ein bis zwei Weinernten abwarten, bevor er dort mit dem zielgerichteten Einkauf seiner Weine beginnt. Wir werden die Entwicklung in naher Zukunft aufmerksam weiter verfolgen.