Chardonnay
Chenin
Blanc
Gewürz-
traminer
Macabeo
Viura
Malvasia
Subirat
Parent
Moscatel d
Alexandrina
Parellada
Montónec
Riesling
Chardonnay
Chenin
Blanc
Gewürz-
traminer
Macabeo
Viura
Malvasia
Subirat
Parent
Moscatel d
Alexandrina
Parellada
Montónec
Riesling
Sauvignon Blanc
Xarel-Lo
Pansal
Cabernet
Franc
Cabernet
Sauvignon
Cariñena
Samso
Garnacha
Peluda
(Garnataxa)
Garnacha
Tinta
(Garnataxa)
Merlot
Monastrell
Pinot Noir
Syrah
Shiraz
Ull de Llebre
Tempranillo
Die gesamte Rebfläche im Penedès beträgt knapp 26.100 Hektar. Über 100 Rebsorten werden angebaut, wobei nur die abgebildeten offiziell von der Weinbaubehörde zur Produktion von DO-Weinen und Cava zugelassen sind. Chardonnay, Macabeo, Parellada und Xarel-Lo bilden hier mit über 20.500 Hektar den Hauptanteil in der Weinherstellung. Der Anteil der roten Sorten Cabernet Sauvignon, Merlot und Tempranillo fällt mit nur etwa 4.500 Hektar deutlich geringer aus, als man für spanische Verhältnisse glauben mag. Die restlichen Rebsorten verteilen sich auf die übrigen Anbauflächen. Die Jahresproduktion lag im Jahr 2008 bei über 162,4 Mio. Litern, wovon gute 25% exportiert wurden. Bereits die Römer wußten die Vorzüge des Penedès für den Weinbau zu schätzen und einige Feldherren besaßen auch Weingüter hier.
In den Provinzen Barcelona und Tarragona haben sich durch die geografischen Voraussetzungen dieses Weinbaugebiets drei unterschiedliche Klimazonen gebildet. Die Lagen der Rebflächen erstrecken sich von den Höhen der katalanischen Sierra, bis hinunter in die flachen Bereiche der Mittelmeerküste. Dabei unterscheiden wir zwischen dem Penedès Superior, mit Lagen in Höhen von 400 bis 800 Metern über dem Meeresspiegel und dem Penedès Central oder Medio, mit Anbauflächen im Bereich von ca. 100 bis 400 Höhenmetern.
Im Penedès Medio wird ein Großteil der Ernte hauptsächlich für die Cavaproduktion verwendet. Zusammen mit Weinbaugebieten in unmittelbarer Nachbarschaft, liegt hier die Hauptregion der spanischen Cavaproduktion. Aus klimatechnischer Sicht ist der jährliche Reifezyklus der Rebsorten beider Regionen hauptsächlich von den Einflüssen eines mediterranen Binnenklimas geprägt, welches sich durch größere Temperaturdifferenzen im Tag- und Nachtwechsel bemerkbar macht, und damit entscheidend den Fruchtreifegrad von Trauben beeinflußt.
Der Penedès Bajo mit seinen Weinlagen bis zu maximal 100 Höhenetern, zeigt sich bedingt durch seine Nähe zum Meer eindeutig milder. Mit heißen Sommern und sanften Wintern, fallen hier die Temperaturdifferenzen im Jahresdurchschnitt geringer aus. Die jährlichen Niederschlagsmengen betragen hier je nach Zone, zwischen 500 und 1000 mm. Generell sollte bei klimatechnischer Betrachtung von Weinbaugebieten, der global zunehmenden Erderwärmung größere Aufmerksamkeit eingeräumt werden als bisher. Es ist zu erwarten, das sich die Bedingungen für den den Anbau von Feldfrüchten in Zukunft ändern werden.
Zusätzlich spielt heute im Weinanbau die Berücksichtigung regionaler Klimabedingungen und Mikroklimata zunehmend eine immer wichtigere Rolle. Die geografischen Besonderheiten des Penedès, sowie die Höhenunterschiede bei der Bewirtschaftung von Rebflächen, bieten gute Voraussetzungen für die Bildung solcher Bereiche. Eine richtige Deutung aller Gegebenheiten und ihre Anwendung auf den oft noch traditionell geprägten Weinbau Spaniens, zeigen am Charakter der Weinsorten, ob Önologe und Winzer (in vielen spanischen Familienbetrieben in Personal- oder Geschwisterunion) ihr Geschäft verstehen und gut zusammenarbeiten.